Karosh Tahas neuer Roman "Gulistan" erzählt von der Unterdrückung von Kurd:innen im Irak unter Saddam Hussein. Foto: Mina Amiri.
27.10.2026
Preise, Nominierungen, Rezensionen: Karosh Tahas neuster Roman hallt nach. Mit dis:orient spricht sie über das Schreiben als Akt der Selbstbehauptung, die Exotisierung kurdischer Menschen und die moralische Verpflichtung, zu schreiben.
Wahlplakat der arabischen Partei „Vereinte Liste“ in Baqa al-Gharbia, einer arabisch-palästinensischen Stadt in Israel. Zu sehen ist Ahmad Tibi, ein prominenter Politiker der Partei und langjähriges Mitglied der Knesset. Die Aufschrift des Plakats lautet: „Es ist in unseren Händen es zu ändern“. Foto: Enno E.
23.10.2026
Vor den Knessetwahlen am 27. Oktober fragen sich viele arabisch-palästinensische Staatsbüger:innen in Israel, was ihre Stimmen überhaupt bewegen können. Mit dis:orient sprachen zwei von ihnen über Hoffnung und Resignation.
Amin al-Husseini vor einem italienischen Radiomikrofon in Rom, in: Mondo Arabo 2 (1941), H. 14, 15.7.1941, S. 20.
18.10.2026
Zwischen 1934 und 1945 sendeten das faschistische Italien und das nationalsozialistische Deutschland arabischsprachige Rundfunkprogramme nach WANA. Die Bewertung der Wirksamkeit darf jedoch nicht zu vereinfachten Schlussfolgerungen führen.
Festivalplakate am Seyit-Rıza-Platz in Dersim. Seyit Rıza wurde 1937 zum Tode verurteilt und hingerichtet. Seither gilt er als Symbol des Widerstands. Foto: Lennart Kreuzfeld (5).
13.10.2026
Tausende Kurd:innen und Alevit:innen kommen jeden Sommer in Ostanatolien zusammen. Im Munzur-Tal geht es um Kultur und Natur – zwei untrennbare Teile eines Kampfes gegen staatliche Entwicklungsprojekte. Dis:orient war vor Ort.
 Dr. Sally Riedel verdeutlicht wie wichtig Safer Spaces für von Rassismus betroffene Personen sind. Foto: Immaculata Hiền Thơ Nguyễn.
07.10.2026
Unsichtbarkeit, Stereotypisierung und gewalttätige Übergriffe – Schwarze Muslim:innen erfahren Rassismus auf mehreren Ebenen in Deutschland. Sally Riedel hat dazu geforscht und zeigt, wie wichtig aktive Mitgestaltung ist.
Wanderarbeiter aus Bangladesch in Ägypten (2011) Foto: [DFID – UK Department for International Development](Link zur Commons-Bildseite), „Patiently waiting for a flight home“, 2. März 2011, zugeschnitten, Lizenz: CC BY 2.0 (via Wikimedia Commons)
30.09.2026
Hunderte Arbeitsmigrant:innen aus Bangladesch leben im irakischen Kurdistan. Weil Arbeitgeber:innen und Beschäftigte die offizielle Registrierung häufig umgehen, zahlen die Arbeiter:innen mit unsicheren Einkommen und fehlendem rechtlichem Schutz.
Studierende des Bahá’í Institute for Higher Education bilden sich heimlich im Wohnzimmer weiter (2009). Foto: Niknaz Aftahi. via Wikimedia Commons (https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3AIranian_BIHE_students_in_a_living_room.jpg). Lizenz: CC BY-SA 4.0
25.09.2026
Seit Jahrzehnten drängt die Islamische Republik Angehörige der Glaubensgemeinschaft der Bahá’í aus Hochschulen, Berufen und dem öffentlichen Leben. Zuletzt traf die Repression auffällig häufig Frauen und ihre Bildungs- und Sozialarbeit.
Der Roman "Gulistan" von Karosh Taha ist für den deutschen Buchpreis 2026 nominiert. Bild: DuMont Buchverlag GmbH & Co. KG.
19.09.2026
Karosh Tahas Gulistan ist ein körperliches Überwältigtwerden. Das Buch fordert und beansprucht die Lesenden auf allen Ebenen, um die Geschichte von Kurd:innen unter der Gewaltherrschaft Saddam Husseins erfahrbar zu machen.
Eine pro-palästinensische Demonstration in Berlin. Foto: Montecruz Foto, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=139353517.
15.09.2026
Wann wird Protest zum Sicherheitsproblem? Eine Studie zeigt, wie die Repression gegen pro-palästinensische Demonstrationen deutsche Universitäten verändert und die akademische Integrität gefährdet.

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