Demonstrant:innen auf den Straßen Marokkos. Foto: Mosaab Elshamy.
20.10.2025
In Marokko geht die Jugend auf die Straße und fordert Reformen im Sozialsystem. Die Regierung hingegen setzt auf Prestigeprojekte wie Sportveranstaltungen und reagiert auf die anfangs friedlichen Demonstrationen mit tödlicher Polizeigewalt.
Die Heinrich-Heine-Statue auf dem Campus der HHU mit einer Kuffiye bedeckt. Foto: Students for Palestine HHU
„Wissenschaft braucht Demokratie. Demokratie braucht Wissenschaft“ – mit diesem Leitsatz wirbt die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU). Der Umgang des Rektorats mit dem Thema Palästina zeigt, wie leer dieses Bekenntnis ist.
Poster „No one is free until we are all free" auf einer Demonstration. Ersteller: Montecruz Foto
09.10.2025
Das Völkerrecht gilt als Grundlage globaler Gerechtigkeit. Doch seine Geschichte und selektive Anwendung zeigen, dass es stets ein Instrument kolonialer Machtinteressen war. Das zeigt sich aktuell an Israel und Palästina.
Das Buchcover „Being Jewish After the Destruction of Gaza: A Reckoning" von Peter Beinart. Credits: Courtesy A.A.Knopf
08.10.2025
Peter Beinart sieht in der Zerstörung Gazas einen Wendepunkt in der jüdischen Geschichte. Er argumentiert gegen die Gleichsetzung von Zionismus und Judentum – und scheitert am Ende doch selbst wieder an diesen Kategorien. Eine Rezension.
People are gathering at the port of Sido Bou Said in Tunis. Foto: Fatma Ben Fraj.
02.10.2025
On the 7th of September 2025, the usually calm atmosphere of Sidi Bou Said marina in the Tunisian capital Tunis is changing its scenery. Crowds coming from all regions of the country are flocking to welcome the Global Sumud Flotilla arriving from...
Menschen versammeln sich am Hafen von Sido Bou Said in Tunis. Foto: Fatma Ben Fraj.
02.10.2025
Am 07. September ereignet sich im sonst ruhigen Hafen von Sidi Bou Said in der tunesischen Hauptstadt Tunis eine besondere Szene: Menschen aus ganz Tunesien kommen zusammen, um die Global Sumud Flotilla zu empfangen. Dis:orient war vor Ort.
Das Theaterstück "When I saw the Sea" behandelt die Situation von Arbeitsmigrant:innen im Libanon. Foto: Wanda Siegfried
Der Krieg zwischen der Hisbollah und Israel traf eine Gruppe ganz besonders: Arbeitsmigrant:innen. Künstler:innen aus dem Libanon haben sich diesem Thema gewidmet. Dis:orient besuchte die internationale Premiere von “When I Saw The Sea“.
Foto: "Iraqi Airways Boeing 727-200" von Jim Gordon (https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Iraqi_Airways_Boeing_727-200.jpg), Lizenz: Creative Commons Attribution 2.0 Generic.
24.09.2025
Trotz erster Testflüge am Mossuler Flughafen ist eine Öffnung für den zivilen Luftverkehr nicht in Sicht. Die Attacken zwischen Israel und Iran verzögerten das Projekt – ein Einblick in die turbulente soziopolitische Geschichte des Landes.
Ein Regierungsplakat zeigt den Präsidenten Joseph Aoun (links) und den Premierminister Libanons Nawaf Salam (rechts). Auf Arabisch steht darauf: „Wir sind mit ihnen. Eine Armee, eine Waffe, ein Staat. Eine neue Epoche für Libanon“.16.09. 2025. Foto: Justus Könneker.
22.09.2025
Im Libanon drängt die Regierung auf die Entwaffnung aller nichtstaatlichen Milizen. Die Hisbollah hat dies abgelehnt. Die Meinungen in der Bevölkerung sind gespalten und es herrscht Angst vor einem weiteren Bürger:innenkrieg.

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