Gesellschaftlicher Zusammenhalt ist angesichts der Corona-Krise zum Mantra von Politik und Medizin geworden. Dabei vergessen viele den strukturellen Rassismus in unseren Praxen und Krankenhäusern, findet Cem Bozdoğan.
Iran ist zu einem Corona-Hotspot geworden, die Lage ist katastrophal. Doch die Bevölkerung ist nicht nur Opfer des Virus: Sie leidet an der politischen Ohnmacht der Herrschenden, schreibt Omid Rezaee.
Ihren Dokumentarfilm „Für Sama“ widmet die Filmemacherin und Aktivistin Waad al-Kataeb ihrer Tochter und den Helden*innen der syrischen Revolution. Dis:orient sprach mit ihr über die Entstehung des Films und ihre Botschaft an die Zuschauer*innen.
„Eine seltsame junge Frau“: Das Werk der surrealistischen ägyptischen Dichterin Joyce Mansour (1928-1986) setzt sich mit der Macht weiblicher sexueller Fantasien auseinander. Ihre subversiven Texte verhandeln Tod, Leben und weibliche Lust.
In Kairos Slums sind Mahraganat-Musiker das Sprachrohr einer marginalisierten Generation. Immer mehr Jugendliche begeistern sich für die wilden Beats, doch nun soll ihre Musik verboten werden. Das hat politische Gründe, schreibt Hannah El-Hitami.
Der Begriff Kriegsökonomie impliziert, dass wirtschaftliches Handeln innerhalb kriegerischer Konflikte eindeutig von der Friedensökonomie zu trennen ist. Doch das Verhältnis von Frieden, Krieg und Ökonomie ist komplexer als es scheint.
Wenn Rassismus bekannt wird, ist die Empörung oft groß. Doch die meisten Fälle bleiben für die Öffentlichkeit unsichtbar. Dabei ist Alltagsrassismus allgegenwärtig – auch im „Multikulti-Zentrum“ Berlin, schreibt Erkan Affan.
Wir haben das Jahr 2020 bei dis:orient geplant und einen neuen Vorstand für den Verein gewählt. Wer es geworden ist und was euch demnächst bei uns erwartet, spoilern wir hier.
























