Der Deal mit der EU facht den anti-syrischen Diskurs im Libanon weiter an. Grafik: Zaide Kutay.
25.05.2024
Der Deal mit dem Libanon reiht sich in die Liste von Abkommen der EU mit Drittstaaten ein. In neokolonialer Manier weitet die EU ihre Kontrolle von Mobilität immer weiter aus und fördert Menschenrechtsverletzungen, schreibt Julia Winkler.
Dächer über Beirut. Foto: Rohling, B.
19.05.2024
Die EU hat dem Libanon ein milliardenschweres Hilfspaket angeboten. Im Gegenzug soll das Land der irregulären Migration nach Europa entgegenwirken. Der Vorschlag löst vor Ort Kritik und vermehrte Feindseligkeiten gegenüber Syrer:innen aus.
Sommer 2021, Motorräder warten auf Benzin, Beirut. Foto: Manu Ferneini (IG: manuferneini)
13.07.2023
Auf der ganzen Welt haben Fahrer:innen von Liefer-Apps die Schnauze voll. Im Libanon organisieren sie sich und streikten mehrmals gegen die lokale Liefer-App Toters . Die Ausbeutung der Arbeiter ist systematisch und fußt auf dem Kafala- System.
Summer 2021, motorcycles in a fuel queue in Beirut. Photo: Manu Ferneini (IG: manuferneini)
12.07.2023
Delivery workers around the world have had enough. In Lebanon, they have started to organize themselves and went on strike against the local delivery app Toters. Their exploitation is systematic and builds on the Kafala system.
Ungewisser Blick in die Zukunft: Die Perspektiven für Syrer:innen im Libanon werden immer schwieriger. Foto: Elena Athina Mieslinger
Rassismus, Diskriminierung und wirtschaftliche Prekarität prägen das Dasein von Syrer:innen im Libanon. Die jüngsten Fälle unrechtmäßiger Deportationen nach Syrien verleihen ihren sowieso schwierigen Verhältnissen einen tödlichen Charakter.
In El Matareya, Egypt, people in the neighbourhood break their fast together. The cheerful crowd drinks, eats and celebrates. Photo: Taha Abeed (Instagram @ tahaabeed)
22.04.2023
The Islamic festival, Eid-al-Fitr, marks the end of the fasting month of Ramadan. It is a cherished time in which community is seen as priority. Through our photo series, we give impressions of how Ramadan was celebrated in WANA.
Im ägyptischen Matariyya feiert die Nachbarschaft gemeinschaftlich das Fastenbrechen. Seite an Seite trinkt, speist und feiert die heitere Masse miteinander. Fotograf: Taha Abeed (Instagram @ tahaabeed)
21.04.2023
Das islamische Fest Eid-al-Fitr leitet das Ende des Fastenmonats Ramadan ein. Eine besondere Zeit, in der für Gläubige die Gemeinschaft im Vordergrund steht. In unserer Bilderreihe zeigen wir Eindrücke aus verschiedenen WANA-Ländern.
Arabische und andere internationale Studierenden bei einem Arbeitseinsatz, einem sogenannten Subotnikat im Jahr 1985  Foto: Russia Belgorod Collection Al-Hamarneh
15.04.2023
Bis heute sind Uni-Absolvent:innen im Libanon und Jordanien mit ihren ehemaligen sowjetischen Studienkolleg:innen vernetzt. Humangeograph Ala Al-Hamarneh im Interview über diese besonderen Wissensbeziehungen vor dem Hintergrund des Ukraine-Kriegs.
Sonnenaufgang in Beirut. Ein Blick auf die Dächer die mit Wassertanks bestückt sind. Foto: Elisa Nobel-Dilaty
29.11.2022
Inmitten von Libanons Krisen versagt das staatliche Wassersystem immer wieder, unter anderem durch die mangelhafte Stromversorgung. Private Wassertanks sind der einzige Ausweg. Der jüngste Choleraausbruch zeigt, wie prekär die Lage ist.
Das Soufra Team, Besucherinnen aus der Siedlung und Mitarbeiterinnen von Cuisinie sans frontières.  Bild:  Cuisine sans frontières 2021
10.03.2022
Südlich von Beirut liegt das palästinensische Geflüchteten-Camp Burj al-Barajneh. Platz, privat wie gesellschaftlich, ist dort vor allem für Frauen knapp. Ein Portrait der Initiative Soufra, die das ändern will.
Der kanalisierte Fluss in Richtung Stadtzentrum und -hafen. Bild: Bruna Rohling, Beirut, November 2020
09.02.2022
Eine vielfältige Naturlandschaft prägte einst die Metropolregion Beirut. Heute sind Grünflächen die Ausnahme und Beton dominiert das Stadtbild: Ein lokales Architekturbüro kontert mit einem urbanen Wald, gepflanzt nach japanischer Methode.
Beirut schreit - eindrücklich erzählt auch die Straßenkunst in den libanesischen Städten vom Leid der Menschen im Land. Bild: Jara Nassar
22.11.2021
Schwarzmarkt, Pleiten, Stromausfälle: Die Wirtschaft im Libanon ist miserabel. Was das für die Gesundheitsversorgung des Landes bedeutet, hat unsere Autorin ihre Tante – eine Oberschwester – gefragt.

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