Die Proteste in Iran erfordern internationale Solidarität. Doch damit auch Afghan:innen solidarisch sein können, müssen die Machtgefälle iranisch-afghanischer Beziehungen endlich offener besprochen werden, findet Mina Jawad.
Welche Rolle spielen die Verfahren gegen Vertreter des Assad-Regimes in Deutschland bei der Aufarbeitung der Verbrechen in Syrien? dis:orient sprach mit der Menschenrechtsanwältin Joumana Seif und wirft einen Blick auf die Prozesse.
Dürfen radikale israelische Linke über den Schmerz der Anti-Normalisierung sprechen? Ja, sagt Marina Klimchuk, solange sie weiter gegen die Besatzung kämpfen. Selbst dann, wenn sie von palästinensischer Seite dafür niemals Anerkennung bekommen...
Die landesweiten Proteste seit dem gewaltsamen Tod von Jîna Mahsa Amini bringen die Menschen in Iran in noch nie dagewesener Weise zusammen. Die Hoffnung auf eine bessere Zukunft ist wieder da – trotz massiver Gewalt seitens des iranischen Regimes.
Kaum eine politische Initiative wird in Deutschland ähnlich kontrovers diskutiert wie die der BDS-Bewegung. Unser Dossier versucht, Lücken zu schließen. Was euch erwartet, erklären wir in diesem Editorial.
Anstelle differenzierter Kritik oder einem multidirektionalen Ansatz nutzt BDS vereinfachte Weltbilder mit Israel als Projektionsfläche für das „neokoloniale Böse". Das macht sie strukturell antisemitisch, argumentiert Julia Edthofer.
Die BDS-Bewegung nennt in ihrem Aufruf die südafrikanische Apartheid als zentrale Gründungsinspiration. Klaas Mokgomole kritisiert diese Aneignung des Begriffs durch die BDS-Bewegung.
Angesichts der großen Diaspora ist eine internationale Solidaritätskampagne mit der syrischen Revolution denk- und machbar. Als Vorbild kann dazu die BDS-Bewegung Palästinas dienen, argumentiert Joseph Daher.
Iran laufen die Fachkräfte davon. Während das Regime sich in Repression und harter Rhetorik übt, suchen die Menschen in der Emigration vor allem eins – mehr Freiheit. Eine tragische Entwicklung für sie und für das Land, findet Omid Rezaee.
Diskriminierung und Gewalt gegenüber Syrer:innen in der Türkei beruht auf einer vielschichtigen politischen Agenda. Was als Willkommenskultur durch das Erdoğan-Regime begann, erreicht heute ein alarmierendes Ausmaß an Rassismus.
The racialized discrimination and violence against Syrian refugees in Turkey originate from a multilayered political agenda. What began as an 'open arms' rhetoric by Erdoğan ’s regime turned around and reaches alarming levels of xenophobia.
Kämpfer des selbsternannten Islamischen Staates (IS) sind medial präsent. Dabei baut die Terrororganisation aktiv auf die Arbeit von Frauen und warb diese gezielt an. Heute wollen viele von ihnen zurück, unter anderem nach Deutschland.



























