Die Berichterstattung über Afghanistan erfordert mehr Ressourcen für ein tiefes Verständnis um komplexe Themen, verschiedener Erzählperspektiven und die Verantwortung, die eigene Position kritisch zu beäugen, findet Mina Jawad.
Die Brutalität in Huwara könnte ein Kipppunkt sein. Erst wenn Israelis aufhören, sich über ihre eigene Identität zu belügen, gibt es Hoffnung auf eine Rettung, sagt Marina Klimchuk.
Auch drei Jahre nach dem rassistischen Anschlag in Hanau bleiben Missstände unaufgedeckt. Sie entlarven das Muster des strukturellen Rassismus in Deutschland – von Solingen bis Hanau.
Die Führung Irans beschwört den „Gott der Achtziger Jahre“, um die revolutionären Proteste zu delegitimieren. Damals wie heute werden Demonstrant:innen hingerichtet. Stärker als vor vierzig Jahren protestiert heute jedoch das ganze Land.
Zwischen gefährdeten Arbeitsplätzen, Klimaschutz und verängstigten Tieren werden in Deutschland lebende, von Krieg traumatisierte Menschen im Diskurs um ein Böllerverbot kaum mitgedacht. Das muss sich ändern, findet Nawar Diab.
In einer bayerischen Dorfdisco zeigt ein Besoffener den Hitlergruß. Auf den Straßen von Jerusalem grölen Rechtsradikale „Tod den Arabern“. Können wir aufhören, diese Realitäten gegeneinander auszuspielen? Fragt Kolumnistin Marina Klimchuk.
Ameer Fakher Eldin's debut film “The Stranger” has been touring the world's major festivals for months, picking up award after award. What makes the work of this young talent from the Golan Heights so unique? And where does he go from here?
Ameer Fakher Eldins Debütfilm „The Stranger“ tourt seit Monaten die großen Festivals der Welt, sahnt einen Preis nach dem anderen ab. Was macht die Arbeit des jungen Talents aus den Golanhöhen so einzigartig? Und was kommt als nächstes?
Immer weniger Menschen gehen in den Großstädten Irans auf die Straße. Doch eine Revolution bemisst sich nicht nur an Zahlen und die Veränderungen gehen tiefer, als es auf den ersten Blick scheint, findet Omid Rezaee.
Im November findet der Klimagipfel in Ägypten und die Männer-Fußball-WM in Katar statt. Die internationale Gemeinschaft müsste solche Events viel mehr nutzen, um die Missstände in den Ländern zu kritisieren, erwartet Hannah El-Hitami.
Die Proteste in Iran erfordern internationale Solidarität. Doch damit auch Afghan:innen solidarisch sein können, müssen die Machtgefälle iranisch-afghanischer Beziehungen endlich offener besprochen werden, findet Mina Jawad.
Dürfen radikale israelische Linke über den Schmerz der Anti-Normalisierung sprechen? Ja, sagt Marina Klimchuk, solange sie weiter gegen die Besatzung kämpfen. Selbst dann, wenn sie von palästinensischer Seite dafür niemals Anerkennung bekommen...



























