"Unsere Gegner sind gut organisiert; wir müssen lernen, uns ebenfalls effektiv zu organisieren", sagte Joseph Daher (Mitte) bei der Veranstaltung zur Hisbollah. Links Christoph Dinkelaker, rechts Ansar Jasim. Foto: Tobias Pietsch
09.06.2017
Gleich zwei Mal lud Alsharq e.V. vor kurzem in Berlin zu Veranstaltungen. Die Themen: Street Art in Iran und die Hisbollah. Das Interesse war beide Male groß. Für alle, die nicht dabei sein konnten, berichten wir hier in Text und Ton.
Israels Verteidigungsminister Moshe Dayan (mit Augenklappe) und Generalstabschef Yitzhak Rabin (rechts daneben), mit Generälen in der Altstadt von Jerusalem. Foto: Government Press Office/Flickr (CC BY-NC-SA 2.0)
In unserem zweiten Teil des historischen Abrisses zu den Geschehnissen rund um die Zäsur 1967 widmen wir uns dem sechstägigen Krieg im Juni.
Von weiter weg betrachtet scheinen die Unterschiede nicht so bedeutend - aber tatsächlich erlebt Katar (der große Zipfel oben links) mit Saudi-Arabien (die Landmasse unten links), den Vereinigten Arabischen Emiraten (der Zipfel rechts) und Bahrain (die Insel über Katar) gerade eine ernste Krise. Nur scheinbar geht es um das Land unter den Wolken, Iran. Und Ägypten (nicht im Bild) mischt auch noch mit. Foto: Stuart Rankin/Flickr (cc-by nc 2.0)
07.06.2017
Die diplomatische Krise auf der Arabischen Halbinsel spitzt sich zu. Ägypten, Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) und Bahrain haben alle diplomatischen Beziehungen zu Katar abgebrochen. Die Ursachen dafür sind vielfältig, aber...
Gehen gerade den ägyptisch-jordanischen Verteidigungspakt unterzeichnen: König Hussein (links) und Gamal Abdel Nasser (Mitte) am 30. Mai 1967. Rechts Ägyptens Generalstabschef Abdel Hakim Amer. Foto: Not credited, Bibliotheca Alexandrina, Public Domain, Wikicommons
Die Folgen waren dramatisch, die Entstehung zum Teil chaotisch: Israel und drei seiner Nachbarstaaten zogen vor 50 Jahren in einen Krieg, den kaum jemand so richtig wollte, aber alle gemeinsam provozierten. Christoph Dinkelaker und Tobias Zumbrägel...
Grafik: Tobias Pietsch.
04.06.2017
So kurz er war, so lange prägt er jetzt schon den Nahen Osten: Der Krieg, der heute vor 50 Jahren begann. In einer neuen Serie wollen wir den damaligen Ereignissen nachspüren - und vor allem dem, was sie für uns heute bedeuten.
Welche Zukunft für Jerusalem? Foto: Tim Rich and Lesley Katon/Flickr (CC BY-NC-ND 2.0)
Marik Shtern
27.05.2017
Von wegen vereinigt: Jerusalem ist heute so gespalten wie die ganze israelische Gesellschaft. Doch ausgerechnet die Trennung der arabischen Gebiete von der West Bank ist eine Chance für die Stadt, voran zu kommen.
"Die Luft hat einen anderen Duft, eine andere Farbe. Die benachbarten Gebäude sind wegen der Brände schwarz eingefärbt. Es sieht aus, als wäre ein Vulkan ausgebrochen." Wohnhäuser in Aleppo. Foto: IHH Humanitarian Relief Foundation/Flickr (cc-by-nc-nd 2.0)
Jasmine Mohamed
24.05.2017
Millionen Menschen mussten im syrischen Bürgerkrieg ihre Häuser und Wohnungen verlassen, aus Angst vor Bomben und Gewalt. Jasmine Mohamed kehrte ein Jahr später zu ihrer Wohnung in Aleppo zurück und stellte fest, dass sie bewohnt war. Die Geschichte...
Writing on the city. Picture: CC 4.0 wikimedia/Arxe2014
21.05.2017
A movie screening about Iran, a talk about Hezbollah – Alsharq e.V. will host two events in Berlin in the end of May and beginning of June. Everybody is cordially invited!
Unterstützer Rohanis am Ferdosi Square, Teheran. Foto: isna
Sufi Farhang
19.05.2017
Am Tag der Präsidentschaftswahlen in Iran ist die Stimmung zum Zerreißen gespannt und äußerst polarisiert. Sufi Farhang wirft einen Blick auf die Wahlversprechen und Kampagnenstrategien von Konservativen und Reformern .
Luftangriff in Sanaa, Jemen, am 11. Mai 2015. Foto: Ibrahem Qasim/Flickr (cc-by-sa 2.0)
13.05.2017
Merkels Besuch in Saudi-Arabien läutet ein neues Kapitel bilateraler Zusammenarbeit ein. Gleichzeitig verschlechtert sich die Menschenrechtslage im Land und das saudische Militär bombardiert die jemenitische Zivilbevölkerung. Deutschland sollte...
Die Presse im Nahen Osten ist ganz hingerissen vom "neuen Jüngling Frankreichs" - zumindest teilweise. Foto: WORLD ECONOMIC FORUM/swiss-image.ch/Michele Limina/Flickr (CC BY-NC-SA 2.0)
10.05.2017
Auch im Nahen Osten fieberten viele mit bei der Stichwahl zwischen Marine Le Pen und Emmanuel Macron. Besonders groß war das Interesse in jenen Staaten mit französischer Vergangenheit. Pressestimmen von Marokko bis Iran.
Will Präsident bleiben und weiter Reden halten wie hier bei den Vereinten Nationen: Hassan Rohani. / Wants to remain president and deliver speeches to the United Nations like in this picture: Hassan Rohani. Photo: UN Photo/Loey Felipe/Flickr (cc-by-nc-nd-2.0)
Sufi Farhang
09.05.2017
Nachdem etliche Menschen für die anstehenden Präsidentschaftswahlen in Iran kandidiert hatten, lies der Wächterrat sechs Kandidaten zu. Dazu zählen der aktuelle Präsident, sein Vize sowie Teherans Bürgermeister. Sufi Farhang stellt zehn Tage vor den...

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