Caman Baziz ist Aktivist in Berlin für die algerische Protestbewegung Hirak. Dis:orient erzählt er, warum politisches Engagement im Hirak in Europa so wichtig für die Zukunft Algeriens ist. TW: Dieser Text enthält explizite Beschreibungen von...
Der Sammelband „Das rebellische Spiel“ zeigt Fußball in Westasien und Nordafrika zwischen politischer Instrumentalisierung, Korruption und Rebellion.
Fußball ist schon längst mehr als nur Sport. Das verdeutlicht die aktuelle Debatte um die FIFA-WM der Männer in Katar. Dieses Dossier beleuchtet kritisch verschiedene Facetten des Turniers.
Um den Arraigo Social , eine temporäre Aufenthaltsgenehmigung, zu bekommen, müssen migrantische Arbeiter:innen in Spanien drei Jahre in Irregularität überleben. Am Beispiel Marokkos werden koloniale Kontinuitäten sichtbar.
Im November findet der Klimagipfel in Ägypten und die Männer-Fußball-WM in Katar statt. Die internationale Gemeinschaft müsste solche Events viel mehr nutzen, um die Missstände in den Ländern zu kritisieren, erwartet Hannah El-Hitami.
Knapp ein Jahr ist vergangen seit dem Militärputsch im Sudan. Die Widerstandsbewegung kämpft weiter, doch eine politische Lösung ist nicht in Sicht.
Am 11. Oktober 2022 wurde bekannt, dass die Behörden in der tunesischen Hafenstadt Zarzis Leichen von tunesischen Migrant:innen ohne Identifizierungsversuch anonym begraben hatten. Seitdem gibt es tägliche Proteste.
Vor 46 Jahren flüchtete ein Großteil der Bevölkerung der Westsahara nach Algerien. Dort leben sie bis heute in den ältesten Geflüchtetenlagern Afrikas. Über wirtschaftliche Perspektivlosigkeit und die Forderung nach Selbstbestimmung.
Damit in Europa nicht der Strom ausfällt, schaltet Ägypten ihn ab. Dahinter steckt eine altbekannte Machtdynamik, bei der Europa von der Verschuldung des Globalen Südens profitiert, kritisiert Hannah El-Hitami.
Am 14. August 2022 löste ein Kirchenbrand im Großraum Kairo Entsetzen aus. In Ägypten beschwört man die nationale Einheit und lässt strukturelle Probleme, Diskriminierung und fehlende Infrastruktur unerwähnt.
Unlängst zeigten die Ereignisse an der marokkanisch-spanischen Grenze ein neues Ausmaß an Brutalität, mit der bestimmte Personengruppen abgehalten werden, sie zu überschreiten. Diese Brutalität kostet Leben.
Ägypten steckt in einer tiefen Wirtschaftskrise. Nun investiert es in eines der größten Schienennetze der Welt. Mit dem Schnellzug durchs Land zu reisen ist zwar verlockend, trotzdem ist der Milliarden-Deal keine gute Idee, findet Hannah El-Hitami.



























