Position zu Israel und Palästina zu beziehen, bedeutet nicht, Solidarität mit einer Seite zu bekunden. Stattdessen müssen wir endlich lernen, Gleichzeitigkeiten auszuhalten, schreibt unsere Kolumnistin Marina Klimchuk.
Hundert Jahre nach dem Vertrag, der Kurdistan seine Selbstbestimmung versagt, bleibt die Zerrissenheit Alltag für die Bewohner:innen eines Dorfes an der Türkisch-Irakischen Grenze. Ein Bericht aus dem geteilten Dorf Chama.
45 Jahre nach der Islamischen Revolution versucht das iranische Regime, die Universitäten wieder zu säubern. Unwahrscheinlich, dass es klappt, genauso wie die kulturelle Revolution 1980.
Ein Monat ist seit den Massakern vom 7.Oktober in Israel vergangen. „Nicht in meinem Namen“, sagen viele Hinterbliebene der Getöteten und Entführten – und fordern gerade in ihrer Trauer ein Ende der Vergeltungsmaßnahmen und Bombardierungen Gazas.
Seit den 1980er-Jahren ist die Lila Nadel in der Türkei ein Symbol der wehrhaften Frauen. Die feministische Bewegung heute erlebt staatliche Repression. Beispiele wie die kurdischen Samstagsmütter zeigen, wie viel Mut diese Frauen vereint.
Die Ereignisse in Israel und Gaza werden in Deutschland oft einseitig dargestellt. Dabei werden demokratische Grundsätze über Bord geworfen, die sonst unverhandelbar wären, beobachtet Hannah El-Hitami.
Das Kurdische Filmfestival Berlin bietet seit zwei Jahrzehnten Raum für kurdisches Kino. Festivalleiter Roj Hajo erklärt, welchen Problemen kurdische Filmemacher:innen begegnen und wie das Festival kurdische Themen nach vorne bringt.
Wie wird Ägypten in Bezug auf die Gaza-Blockade und die Palästinenser:innen handeln? Die Frage erregt global Aufmerksamkeit, zudem stehen im Dezember Präsidentschaftswahlen an. Präsident al-Sisi steht innen- und außenpolitisch unter Druck.
In the maelstrom of images, news, and social media posts full of despair, pain, condemnation, and calls for solidarity, questions pop up. Questions about humanity, the value of individual lives, and the right to have rights.
Im Strudel der Bilder, Nachrichten und Social Media-Posts voller Verzweiflung, Schmerz, Verurteilung und Aufrufen zur Solidarität tauchen Fragen auf – Fragen nach der Menschlichkeit, dem Wert des einzelnen Lebens und dem Recht, Rechte zu haben.
Die aktuellen Entwicklungen in Israel/Palästina machen uns tief betroffen. Einige Gedanken.
Ein Jahr nach dem Ausbruch der Revolution scheitern alle Versuche, die Entwicklungen zu eigenen Gunsten zu steuern. Denn Revolutionen leben von Spontanität und brauchen keine Regisseur:innen.





![Lila Nadel-Kampagne: Verteilung von lila Nadeln an Frauen auf einer Fähre, 1989. Quelle: Twitter / Boğaziçi Universität Club für Frauenforschung, @bukak_boun (14.11.2019) [https://bit.ly/3OfAE0g]](https://www.disorient.de/sites/disorient.de/files/styles/tour_cover_image/public/blog/ejuqsvlwsaeiv2e.jpg?itok=M5_YVNBQ)





















