Anti-Deutsche projizieren gerne ihre Ideologien auf Juden und Jüdinnen unter dem Deckmantel des Kampfes gegen den Antisemitismus. Illustration: Zaide Kutay
10.06.2022
Seit einem Jahrzehnt plant unsere Kolumnistin Marina Klimchuk, einen offenen Brief an die Anti-Deutschen zu schreiben. Der Eklat um die diesjährige documenta hat das Fass zum Überlaufen gebracht: Jetzt gibt es kein Zurück mehr.
Soll durch die Energiepartnerschaft grüner werden: Dubai. Foto: Anna Fuster (CC BY-NC-ND 2.0)
Die Bundesregierung bezieht bald große Mengen an Wasserstoff aus den Vereinigten Arabischen Emiraten. Das könnte eine Chance für die Beziehungen zwischen Deutschland und WANA sein, würde die Regierung mehr Kreativität wagen.
Die Regierung des Irans heißt den Kriegszustand gegen die eigene Bevölkerung für gut - und erhält ihn weiter aufrecht. Grafik: Zaide Kutay
27.05.2022
Das iranische Regime propagiert einen „Dschihad“ in allen Politik- und Lebensbereichen. Heroisch ist daran jedoch nichts, vielmehr führt es zu Entbehrungen und Unterdrückung der Bevölkerung, findet Omid Rezaee.
Das Annehmen der britischen Staatsbürgerschaft soll Alaa Abd el-Fattah's Kampf für die Freiheit endlich voranbringen, doch zu welchem Preis? Grafik: Zaide Kutay
13.05.2022
Einer der prominentesten ägyptischen Dissidenten befindet sich im Gefängnis in Lebensgefahr. Die britische Staatsbürgerschaft soll seine Chancen auf Freiheit nun erhöhen. Ein bezeichnender Fall, findet Hannah El-Hitami.
Fliegende Bomben auf die Ukraine - in Israel und Palästina wird darüber vor allem mit Bezug auf den eigenen Konflikt gesprochen. Grafik: Zaide Kutay
29.04.2022
Israelis als auch Palästinenser:innen sehen den Ukraine-Krieg als Abbild ihres eigenen Opfernarratives. Aber wo verläuft die Trennlinie zwischen Solidarität und politischer Instrumentalisierung für die eigene Sache?, fragt sich Marina Klimchuk.
Ein kleiner Teil der Diaspora ist oft übermäßig präsent, lauter und somit auch meinungsbildend, doch wer unterstüzt hier wen? Illustration: Zaide Kutay
15.04.2022
Die Herrschaft der Taliban in Afghanistan ist bittere Realität und wird sich so schnell nicht ändern. Überzogener Pragmatismus aus der Diaspora geht jedoch auf Kosten der afghanischen Bevölkerung, meint Mina Jawad.
„Ja oder Nein?“ Vor dieser Wahl standen die Iraner:innen nach der Revolution 1979, aber wieviel Wahlfreiheit bot das Referendum wirklich? Illustration: Zaide Kutay
01.04.2022
Zum „Tag der Islamischen Republik“ am 31. März lässt sich das iranische Regime jährlich aufs Neue feiern. Dabei zeigt ein Blick ins Jahr 1979, dass am Mythos der demokratischen Legitimierung durch das Referendum nichts dran ist, meint Omid Rezaee.
Die Grenzen der Europäischen Union scheinen in Folge des Ukrainekriegs plötzlich wieder offen zu stehen, aber für wen? Illustration: Zaide Kutay
18.03.2022
Die Solidarität mit ukrainischen Geflüchteten ist wichtig, offenbart aber rassistische Denkmuster im Umgang mit Geflüchteten aus anderen Ländern. Dennoch könnte der Ukrainekrieg EU-Migrationsdebatten positiv verändern, hofft Hannah El-Hitami.
"Bread, work, freedom" is one of the slogans women chant to protest against the repressive politics of the Taliban, also in the educative sector. Illustration: Zaide Kutay
11.03.2022
The Taliban have announced they will reopen schools and universities to women. A success for more social participation? Not really, argues Mina Jawad. She finds their decision rather rejects women´s complex realities in Afghanistan.
„Brot, Arbeit, Freiheit" ist einer der Slogans protestierender Frauen gegen die repressive Politik der Taliban, auch in der Bildung. Graphik: Zaide Kutay.
04.03.2022
Die Taliban haben angekündigt, Schulen und Universitäten für Frauen wieder zu öffnen. Ein Erfolg für mehr Teilhabe? Nicht wirklich – die Entscheidung ist vor allem eine Absage an komplexe Lebensrealitäten von Frauen in Afghanistan, findet Mina Jawad.
Der Rücken von Sam Ali wird als Kunstwerk bei einer Auktion versteigert. Copyright: eksystent Filmverleih.
22.02.2022
In „Der Mann, der seine Haut verkaufte“ erzählt die Regisseurin Kaouther Ben Hania von dem syrischen Geflüchteten Sam Ali, der seinen Rücken von einem Künstler mit dem Schengen-Visum tätowieren lässt. Als Gegenleistung: Die große Freiheit?
Rassistische Gewalt durch die Polizei und die Dominanzgesellschaft ist für die Betroffenen eine tägliche Bedrohung. Graphik: Zaide Kutay.
Der Terroranschlag in Hanau jährt sich am 19. Februar zum zweiten Mal. Unter den Opfern befanden sich auch Rom:nja und Sinti:zze. Der Antiziganismus lässt Angehörige der Minderheit weiterhin in Angst zurück, meint Valerie Laukat von Amaro Foro e.V.

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