Hafen in Nouadhibou, mittig die mauretanische Flagge. Foto: Frida Nsonde, 2025.
08.09.2025
Mauretanien verstärkte die Abschiebung westafrikanischer Migrant:innen sowie die Diskriminierung und Überwachung Schwarzer Mauretanier:innen. Der Anthropologe Elhadj Ould Brahim untersucht die sozialen Dynamiken hinter diesen Maßnahmen.
Port of Nouadhibou with the Flag of Mauritania. Photo: Frida Nsonde, 2025
08.09.2025
Mauritania has intensified deportations of West African migrants while increasing discrimination and policing against Black Mauritanians. Anthropologist Elhadj Ould Brahim explores the social exclusion and inequality behind these actions.
Der Prozess wurde am Oberlandesgericht Frankfurt am Main geführt. Wikimedia Commons.
28.07.2025
Am 16. Juni ging der Prozess gegen den ehemaligen syrischen Arzt Alaa M. in Frankfurt zu Ende. Der ECCHR unterstützte einen Nebenkläger. Rechtsanwalt Patrick Kroker spricht im Interview über die Signalwirkung des Urteils.
Eine Moschee in Ufa, der Hauptstadt der Republik Baschkortostan in Russland. Foto: Henriette Raddatz (privat). 2015
13.07.2025
In Russland leben 40 unterschiedliche Bevölkerungsgruppen, die muslimisch geprägt sind. Die steigende Repression im Land betrifft auch sie immer stärker. Was das konkret heißt, soll hier kurz erklärt werden.
Altar aus DVDs, CDs und Büchern zu arabischen Divas im Insitut du monde arabe in Paris. Foto: Elisa Kautzky
23.06.2025
Von Umm Kulthum bis Dalida: Eine Ausstellung im Pariser Institut du monde arabe rückt arabische Divas ins Rampenlicht. Sie zeigt ihre Kunst, ihren Einfluss – und fragt, ob sie wirklich so frei und emanzipiert waren, wie viele glauben.
Obsthändler in Damaskus 1948. Zu dieser Zeit nahm die erste Mission ehemaliger NS-Offiziere die Arbeit in Syrien auf. Foto: Wael Orabi/flickr  CC BY-NC-ND 2.0
13.06.2025
Im frisch unabhängigen Syrien der 1940er-Jahre wurden ehemalige, teils schwerstbelastete Nazi-Offiziere angeworben, um am Aufbau des Sicherheitsapparats mitzuwirken. Im Gegenzug erhielten sie neben Lohn auch Schutz vor der Nachkriegsjustiz.
Poster der Ausstellung: Gazas gerettete Schätze - 5000 Jahre Geschichte im Institut du monde arabe in Paris. Foto: Claire DT/IMA
06.06.2025
Laut UNESCO sind 102 historische Stätten im Gaza-Streifen seit Anfang des Krieges von Israel beschädigt oder zerstört worden. In Paris zeigt das Institut du monde arabe eine Ausstellung zu geretteten Schätzen. dis:orient war vor Ort.
Cover der deutschen Printauflage. „Märtyrer!" von Kaveh Akbar, Rowohlt Verlag, 2025.
22.05.2025
Kaveh Akbars Debütroman "Märtyrer!" ist eine Reise durch Trauer, Glauben und Sehnsucht – eine Hymne für die Lebenden und jene, die noch lernen, durch das Leben zu navigieren.
Cover of the English edition. "Martyr!" by Kaveh Akbar, Pan Macmillan, 2024.
22.05.2025
Kaveh Akbar's Martyr! journeys through grief, faith, and longing — a hymn for the living, and for those still learning how to live.
Podiumsdiskussion zur Veröffentlichung der Nahaufnahme im Publix: Ulrike Winkelmann, Michael Rediske, Sophia Maier, Lorenz Maroldt (v. links). Foto: Hannah Jagemast
15.05.2025
Am 8. April veröffentlichte die Organisation Reporter Ohne Grenzen ihren jährlichen Report über die Lage der Pressefreiheit in Deutschland. Ein zentrales Thema der jährlichen Nahaufnahme ist auch die Berichterstattung über den Krieg in Gaza.
Außenminister Antony J. Blinken hält eine Pressekonferenz mit Annalena Baerbock im US-Außenministerium in Washington, D.C., 5.1.2022. [State Department Photo by Ron Przysucha/ Public Domain]
06.05.2025
Deutschlands feministische Außenpolitik versprach mehr Gendergerechtigkeit und Friedensarbeit. In der Praxis wird das durch Waffenlieferungen und Deutschlands Diplomatie verhindert – besonders in der WANA-Region, findet Celina Bester.
Ein Panel zur "Wissenschaftlichen Zusammenarbeit für Konfliktlösung und gerechten Frieden" auf der Academia Under Attack-Konferenz in Hamburg. Foto: Academia Under Attack
28.04.2025
Auf der „Academia Under Attack“-Konferenz in Hamburg wurde intensiv über Gaza, die Militarisierung Deutschlands und deutscher Institutionen sowie sich verschärfende Repressionen diskutiert. dis:orient war vor Ort.

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