Protestzug der Hausangestellten am 1. Mai in Beirut. Foto: Anti-Racism Movement
Schätzungsweise 250.000 afrikanische und asiatische Hausangestellte leben und arbeiten im Libanon. Sie haben kaum Rechte und sind ihren Arbeitgebern teilweise völlig ausgeliefert. Aber mit kreativen Aktionen leisten Aktivist*innen Widerstand – auch...
„Unsere Truppen dringen in Israel ein", titelte die ägyptische al-Akhbar am 6. Juni 1967, dazu eine Karte mit roten Pfeilen, die den angeblichen Einmarsch dokumentieren sollte. Die Maariv aus Israel schrieb dagegen: „Die IDF haben einen brillanten Sieg errungen." Grafik: Tobias Pietsch.
12.06.2017
Siegessicher berichteten arabische Medien über den Beginn des Kriegs vor 50 Jahren. In Israel war die Presse dagegen voller Sarkasmus. Eine historische Pressseschau aus neun Ländern .
"Unsere Gegner sind gut organisiert; wir müssen lernen, uns ebenfalls effektiv zu organisieren", sagte Joseph Daher (Mitte) bei der Veranstaltung zur Hisbollah. Links Christoph Dinkelaker, rechts Ansar Jasim. Foto: Tobias Pietsch
09.06.2017
Gleich zwei Mal lud Alsharq e.V. vor kurzem in Berlin zu Veranstaltungen. Die Themen: Street Art in Iran und die Hisbollah. Das Interesse war beide Male groß. Für alle, die nicht dabei sein konnten, berichten wir hier in Text und Ton.
Writing on the city. Picture: CC 4.0 wikimedia/Arxe2014
21.05.2017
A movie screening about Iran, a talk about Hezbollah – Alsharq e.V. will host two events in Berlin in the end of May and beginning of June. Everybody is cordially invited!
Die Presse im Nahen Osten ist ganz hingerissen vom "neuen Jüngling Frankreichs" - zumindest teilweise. Foto: WORLD ECONOMIC FORUM/swiss-image.ch/Michele Limina/Flickr (CC BY-NC-SA 2.0)
10.05.2017
Auch im Nahen Osten fieberten viele mit bei der Stichwahl zwischen Marine Le Pen und Emmanuel Macron. Besonders groß war das Interesse in jenen Staaten mit französischer Vergangenheit. Pressestimmen von Marokko bis Iran.
"Evet" verkünden das Plakat und die Kappe dieses Mannes. Übersetzt: Ja zum umstrittenen Referendum in der Türkei. Foto: Daniel López García, https://flic.kr/p/SYyUBM, CC BY 2.0, https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/.
19.04.2017
Nicht nur die Türkei ist gespaltener Meinung über das Verfassungsreferendum – auch die Kommentatoren im Nahen Osten sind sich nicht einig, was von der knappen Mehrheit für die Reform zu halten ist.
2015, Demonstration in Beirut: Frauen fordern mehr Schutz vor innerhäuslicher Gewalt. Zwei Wochen zuvor war eine Frau mit 17 Schüssen von ihrem Mann getötet worden. Foto: Joelle Hatem/Flickr, https://flic.kr/p/tArXbQ, CC BY-NC-ND 2.0, https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/.
Elie Fares
08.03.2017
Erst letztes Jahr wurde im Libanon ein Gesetz abgeschafft, nach dem Vergewaltiger straffrei blieben, wenn sie anboten, das Opfer zu heiraten. Der Fall zeigt: Frauen im Libanon haben schon viel erreicht – aber es bleibt auch noch viel zu tun.
Die libanesische Demokratie führt sich angesichts des Ringens um das Wahlrecht ad absurdum. Foto: Flickr/Noaman Ali, https://flic.kr/p/iiVkt, CC BY-NC-ND 2.0, https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/.
Sebastian Gerlach
28.02.2017
Im Juni soll im Libanon endlich das Parlament neu gewählt werden, aber noch kann sich das politische Establishment nicht auf ein Wahlrecht einigen. Zu groß sind die Interessenskonflikte zwischen den einzelnen Lagern. Es ist zu befürchten, dass die...
Fünf Meter hoch ist die Mauer rund um Ein el Helweh. Mehr als die Hälfte ist schon fertig. Foto: Privat
Burhan Yassin
16.02.2017
Das größte Flüchtlingslager für Palästinenser im Libanon wird eingemauert: Fünf Meter hoch und aus Beton wird die „Wall of Shame“ um Ein el-Helweh. Die Bewohner fühlen sich als Opfer einer Kollektivstrafe und befürchten schwere psychische Schäden .
Als „Beginn des amerikanischen Frühlings“ bezeichnet ein kuwaitischer Journalist die Proteste gegen das Einreiseverbot in den USA. Das Bild zeigt Demonstranten in Minneapolis, Minnesota. Foto: Flickr/Fibonacci Blue, https://flic.kr/p/REN4k1, CC-BY 2.0, https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/.
07.02.2017
Mit Entsetzen nahmen weite Teile der Welt die Entscheidung der US-Regierung auf, Menschen aus sieben mehrheitlich islamischen Ländern die Einreise zu verweigern. Im Nahen Osten scheint die Stimmung gegen Trump zu kippen.
Die libanesische Dreifaltigkeit (laut eigenem Verhalten): der ewige Parlamentspräsident Nabih Berri, der vor zwei Monaten vereidigte Staatspräsident Michel Aoun und der bald wiedergewählte Premierminister Saad al-Hariri (v.l.). Foto: Lebanese Presidency (twitter.com/lbpresidency)
Die Regierungsbildung im Libanon scheint absurd, birgt jedoch Chancen – denn eigentlich hat das neue Kabinett nur eine Aufgabe.
Solidarität mit Muslimen: Eine Demonstration in Minneapolis gegen den neuen US-Präsidenten Donald Trump. Auch junge Menschen im und aus dem Nahen Osten sind schockiert. Foto: Flickr/Fibonacci Blue, https://flic.kr/p/QXFyqo, CC-BY-2.0 https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/.
Was denken eigentlich junge Menschen im und aus dem Nahen Osten über die Wahl von Donald Trump zum Präsidenten der USA? Laura Overmeyer, Christoph Dinkelaker und Bodo Straub haben sich umgehört.

Pages