Sasan Bakhsheshi a.k.a Sassan ist Tontechniker und produziert in Iran elektronische Musik. Er ist Teil des Gate of Tehran - Festival 2020. Dis:orient sprach mit ihm über Inspiration, Teherans Musikszene und die Auswirkungen von Corona.
Bislang gilt für Syrien ein generelles Abschiebeverbot. Nun werden Stimmen laut, die diese Regelung lockern wollen. Das ist nicht nur gefährliche Stimmungsmache, es zeugt auch von einem verqueren Rechtsverständnis, meint Hannah El-Hitami.
Zwischen Kunst und Vandalismus kann ein schmaler Grat liegen: Die Straßenkunst Teherans ist vielfältig – aber was bedeutet es für die Kunstschaffenden, sich den öffentlichen Raum der Stadt anzueignen?
Das Königreich Bahrain wird seit über 200 Jahren von der Familie der Al Khalifa beherrscht. Auf repressive Art und Weise, wie Menschenrechtsaktivist*innen nicht erst seit der Niederschlagung der Protestbewegung von 2011 kritisieren.
Das iranische Regime ist eifrig dabei, Kunst und Kultur für politische Zwecke zu instrumentalisieren. Der jüngst verstorbene Sänger Shajarian hat gezeigt, dass man trotzdem unabhängig sein kann – ein Beispiel für andere, findet Omid Rezaee.
Der Mord an Giulio Regeni in Ägypten entblößte 2016 eine Lücke in den Sozialwissenschaften: das Thema Sicherheit in der Feldforschung. Ein neues Buch will nun Tipps geben und für Gefahren sensibilisieren. Es sollte zum Standardwerk werden.
Iranisches Kino als internationaler Erfolg? Mit „Yalda“ ist Massoud Bakhshi trotz Corona genau das gelungen. Mit dis:orient sprach der Autor und Regisseur über Vergebung und die iranische Filmindustrie.
Immer mehr Stimmen fordern, die Türkei wegen ihrer aggressiven und diskriminierenden Politik zu boykottieren. Das ist nicht nur wenig zielführend, es schadet sogar jenen Minderheiten, für die man sich vermeintlich einsetzt, meint Cem Bozdoğan.
Die aktuelle Krise in Beirut wirkt sich besonders auf queere Menschen aus. Viele haben ihre Arbeit und ihr Zuhause, sowie die letzten Sicherheitsnetze verloren. Queere Orte wie Madame Om sind jetzt auf Unterstützung angewiesen.
1988 tötete die Islamische Republik Iran Tausende politische Gefangene ohne Gerichtsverfahren. Jahrelang blieb dieses Verbrechen der Öffentlichkeit unbekannt. Doch heute drängen immer mehr Iraner*innen auf die Aufarbeitung des Massakers.
Die Vereinigten Arabischen Emirate und Israel öffnen sich für einen Frieden. Viele Organisationen aus Palästina betrachten das als Verrat und Ende des Friedensprozesses. Warum der Vertrag dennoch eine Chance sein kann, analysiert Tobias Grießbach.
Unter dem Vorwand, periphere Gebiete zu modernisieren, führt die türkische Regierung diverse Bauvorhaben im Südosten des Landes durch. Doch was offiziell als Wirtschaftsförderung verkauft wird, hat auch politisches Kalkül, kommentiert Cem Bozdoğan.



























